Aktuelles

Juli 2021

Liebe Vereinsmitglieder,

nach der langen Zeit von 17 Monaten ist es endlich möglich in den Vereinen wieder langsam zu starten und Mitgliederversammlungen durchzuführen. Wir möchten Sie daher herzlich einladen zur

Jahreshauptversammlung

am Mittwoch, 04. August 2021

um 18.30 Uhr

beim Oberen Wirt „Zum Queri“

Die Queri-Brigade freut sich, Ihnen vor und nach der Veranstaltung Essen und Getränke servieren zu dürfen.

Ebenso bitten wir Sie um Beachtung der geltenden Corona-Hygienemaßnahmen in der Gastronomie und auch die FFP2-Maske nicht vergessen.

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Mai 2021

Der Kreisverband Starnberg hat uns informiert, dass leider auch dieses Jahr die „Auszeichnung für vorbildliche Gartengestaltung und Blumenschmuck“ in Unterbrunn im Herbst nicht statt finden kann. Diese Veranstaltung lebt von der Ungezwungenheit und der netten Atmosphäre des gemeinsamen Austausches. Da die Veranstaltung bereits jetzt geplant werden muss, ist dies bei den derzeitigen Beschränkungen leider nicht möglich.

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März 2021

Liebe Mitglieder und Freunde des Obst- und Gartenbauvereins,

wir möchten sie mit dieser Information auf den aktuellen Stand bezüglich unseres Jahresprogramms 2021 bringen. Unser Plan war, die im letzten Jahr ausgefallenen Veranstaltungen, wie Seniorennachmittag, Pflanzenmarkt usw. heuer nachzuholen bzw. durchzuführen. Soweit die Theorie.

Im Moment bleibt uns aber leider nichts anders übrig als abzuwarten, wie sich die gesundheitliche Situation weiter entwickelt. Sollten wir für die eine oder andere Veranstaltung eine Möglichkeit zur Durchführung sehen, werden wir uns kurzfristig melden und dazu einladen. Bis dahin wünschen wir Ihnen viel Erfolg bei Ihren gärtnerischen Tätigkeiten und bleiben Sie gesund.

Februar 2021

Gartenplakette „Bayern blüht – Naturgarten“!

Wo Natur im Garten ist, da fühlt sich der Mensch richtig wohl. Ein Naturgarten ist in ganz besonderer Weise auch Lebensraum und Heimat für viele Pflanzen und Tiere. Naturgarten bedeutet aber nicht, der Wildnis freien Lauf zu lassen, sondern meint das bewusste Gestalten im Einklang mit der Natur.

Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege hat mehrere Gärten im Rahmen von „Bayern blüht – Naturgärten“ ausgezeichnet. Das Projekt haben wir im März 2020 bei unserer Jahreshauptversammlung vorgestellt. Interessenten konnten sich seitdem mit ihren Gärten für das Siegel bewerben.

Nachstehend finden Sie eine kleine Broschüre zur Naturgartenzertifizierung mit Kurzinformationen zu den Voraussetzungen für einen Naturgarten und der Möglichkeit zur Anmeldung für eine Zertifizierung über den Kreisverband oder örtlichen Gartenbauverein.

Dass eine Zertifizierung auch bei kleineren Gärten möglich ist, beweist Jana Schmaderers erst 2014 angelegter Garten. Wie viele verschiedene Pflanzen auf den rund 350 Quadratmetern eine Heimat gefunden haben, weiß sie selbst nicht so genau. „Das ist ein ständiger Wechsel.“ So gesellen sich verschiedene Kräuter zu den Johannis-, Josta- und Moosbeeren, mindestens 40, wenn nicht 50. Auf dem Kompost wächst ein Kürbis, das Wintergemüse in den drei Hochbeeten ist schon gesetzt. Zu trinken finden Insekten und Vögel gleich daneben, wo ein Sprudelstein das Wasser plätschern lässt. Im Juli 2020 wurde Jana Schmaderer nun mit dem Zertifikat „Bayern blüht – Naturgärten“ ausgezeichnet.

Unsere Kräuterpädagogin Gisela Hafemeyer pflegt ebenfalls einen wunderbaren Naturgarten. Dafür gab es jetzt im September eine Auszeichnung vom Kreisverband für Gartenbau. Die Pflanzen um uns herum haben mich schon immer interessiert“, sagt die im Landkreis bekannte Kräuterpädagogin Gisela Hafemeyer aus Frieding. Als ihr Mann und die gelernte Dorfhelferin 2003 die Milchwirtschaft aufgaben und seither nur noch Jungtiere im Nebenerwerb halten, hatte sie mehr Zeit. Sie drückte die Schulbank an der Landwirtschaftsschule Weilheim, wurde erst Kräuterpädagogin, bildete sich zur Gartenbäuerin fort und danach auch zur Erlebnisbäuerin „Lernort Bauernhof“. Heute betreibt sie am Hof erfolgreich ihren „Kräuterstadl“ über den sie auch Kräuterführungen anbietet, genauso wie bei der Volkshochschule. Gekrönt hat Gisela Hafemeyer ihre Ausbildungen 2018 mit der Prüfung zur Meisterin der Hauswirtschaft. Für Anna Neppel, Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege, war es eine logische Folge, dass sich der Garten der Hafemeyers im Laufe der Zeit zu einem Vorzeige-Naturgarten entwickelt.

Buchsbaumzünsler – Entsorgung der befallenen Pflanzen

Oft sind es die kleinen Tiere, die den größten Schaden anrichten. So auch der Buchsbaumzünsler – eine exotische Schmetterlingsraupe, die sich vom giftigen Buchsbaum ernährt und diesen in kürzester Zeit vernichten kann. Da die Raupe in unserer Region keine natürlichen Fressfeinde hat, breitet sich der Buchsbaumzünsler zunehmend auch im Landkreis Starnberg aus. Konnte ein Schädlingsbefall nicht verhindert oder bekämpft werden, müssen die Heckenteile ordnungsgemäß und schadlos entsorgt werden.
Für den Landkreis Starnberg gilt: Geben Sie befallene Pflanzen an den Grüngutannahmestellen auf den Wertstoffhöfen oder an der Kompostierungsanlage Hadorf ab. Nur durch die darauffolgende thermophile Kompostierung werden die Schädlinge an ihrer weiteren Ausbreitung gehindert.
Bitte geben Sie die Zweige nicht in die Restmülltonne, den Bioabfall oder in den Sperrabfall auf den Wertstoffhöfen.
Auf gar keinen Fall sollen befallene Hecken in den heimischen Kompost gegeben werden. Die im Gartenkompost erreichten Temperaturen reichen nicht aus, um die Schmetterlingsraupe unschädlich zu machen, viel mehr besteht die Gefahr, dass sie sich dort ungehindert weiter vermehren.