Aktuelles

Liebe Mitglieder und Freunde des Obst- und Gartenbauvereins Frieding,

der Beginn des Jahres 2020 war für uns Alle wie immer. Als Gartenbesitzer hoffte man noch auf Schnee, Eis und Kälte um z.B. das Ungeziefer einzudämmen und China war weit weg. Doch schon bald überschlugen sich auch hier die Ereignisse durch das Virus Covid-19 in einer uns nicht bekannten Weise. Soziale Kontakte und auch die Vereinsarbeit mussten eine Vollbremsung hinnehmen. Mittlerweile sind unter bestimmten Voraussetzungen wieder Treffen und Veranstaltungen erlaubt, aber Corona ist noch lange nicht überstanden. Nach wie vor gilt es achtsam zu sein und Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Doch das ist nicht immer einfach und wir möchten Sie keinem gesundheitlichen Risiko aussetzen.

Die Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins Frieding hat deshalb beschlossen, alle noch geplanten Veranstaltungen für das Jahr 2020 abzusagen und hoffen auf Ihr Verständnis für diese Entscheidung.

Für das restliche Gartenjahr wünschen wir Ihnen auf diesem Weg eine gute Ernte von Obst und Gemüse sowie viel Freude an und mit Ihren Blumen. 

 Buchsbaumzünsler – Entsorgung der befallenen Pflanzen

Oft sind es die kleinen Tiere, die den größten Schaden anrichten. So auch der Buchsbaumzünsler – eine exotische Schmetterlingsraupe, die sich vom giftigen Buchsbaum ernährt und diesen in kürzester Zeit vernichten kann. Da die Raupe in unserer Region keine natürlichen Fressfeinde hat, breitet sich der Buchsbaumzünsler zunehmend auch im Landkreis Starnberg aus. Konnte ein Schädlingsbefall nicht verhindert oder bekämpft werden, müssen die Heckenteile ordnungsgemäß und schadlos entsorgt werden.
Für den Landkreis Starnberg gilt: Geben Sie befallene Pflanzen an den Grüngutannahmestellen auf den Wertstoffhöfen oder an der Kompostierungsanlage Hadorf ab. Nur durch die darauffolgende thermophile Kompostierung werden die Schädlinge an ihrer weiteren Ausbreitung gehindert.
Bitte geben Sie die Zweige nicht in die Restmülltonne, den Bioabfall oder in den Sperrabfall auf den Wertstoffhöfen.
Auf gar keinen Fall sollen befallene Hecken in den heimischen Kompost gegeben werden. Die im Gartenkompost erreichten Temperaturen reichen nicht aus, um die Schmetterlingsraupe unschädlich zu machen, viel mehr besteht die Gefahr, dass sie sich dort ungehindert weiter vermehren.